Neueste Meldungen
„Der Alltag und nicht die Pflege soll das Leben prägen“
Caritas informierte über die neue ambulant betreute Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz in Bad Staffelstein
„Der Alltag und nicht die Pflege soll den Tagesablauf bestimmen. Die Bewohner gestalten gemeinsam – mit Unterstützung von Angehörigen und Pflegedienst – ihr Leben.“ Mit diesem Grundsatz beschrieb Caritas-Geschäftsführer Richard Reich den Charakter der Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz, in die ab Anfang Mai in Bad Staffelstein die Mieter einziehen können. Das Konzept des neuen Angebots stellte die Caritas bei einer Veranstaltung im Foyer der Adam-Riese-Halle vor.
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"Kein Mensch mit Behinderung darf schlechter gestellt werden"
„Es ist ein wichtiger Schritt, dass die Eingliederungshilfe mit dem neuen Bundesteilhabegesetz aus dem Fürsorgesystem herausgelöst und in ein modernes Teilhaberecht überführt wird“, betonte Caritas-Präsident Peter Neher anlässlich der Anhörung zum Bundesteilhabegesetz. Dennoch besteht noch deutlicher Nachbesserungsbedarf am vorliegenden Gesetzentwurf. So ist die Definition des leistungsberechtigen Personenkreises problematisch. Die Neuregelung könnte unter Umständen zum Ausschluss bestimmter Personengruppen führen, die heute Leistungen der Eingliederungshilfe erhalten, wie beispielsweise einzelne Gruppen psychisch kranker Menschen oder von Menschen mit einer Lernbehinderung.
„Alkohol ist das größte Problem“
Alkohol ist nach wie vor das größte Problem bei den Suchtmitteln. Das hat die Auswertung der Jahresstatistik der Caritas-Suchthilfeeinrichtungen in der Erzdiözese Bamberg für das Jahr 2015 erneut bestätigt. Mit rund 64% ist Alkoholismus weiterhin die Hauptdiagnose bei Abhängigkeitserkrankungen. Stimulanzien, Cannabinoide, pathologisches Glücksspielen und Essstörungen rangieren erst weit dahinter. Die Fallzahlen haben zudem im Vergleich zum Vorjahr um 2% zugenommen.
„Nächstenliebe nicht auf die lange Bank schieben“
„Die meisten Katholiken in Deutschland und auch die meisten Bischöfe kennen arme Menschen nicht persönlich.“ Mit dieser provozierenden Einsicht rief Weihbischof Herwig Gössl zu Beginn der Caritas-Herbstsammlung im Erzbistum Bamberg dazu auf, Distanzen zu überwinden und echte Solidarität zu stiften. Die Herbstsammlung der Caritas findet unter dem Motto „Teilen bringt’s“ bis zum 2. Oktober statt und wurde gestern in Coburg in der Kirche St. Marien mit einem Gottesdienst eröffnet.
Noch Plätze frei bei Caritas-Seniorenerholungen
In diesem Jahr bietet der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg e. V. letztmalig Erholungsangebote für ältere Menschen an. Senioren, die ein solches Angebot zu schätzen wissen, sollten die Chance ergreifen und sich für eine der Fahrten anmelden. Plätze sind noch frei bei der Seniorenerholung vom 6. bis 20. September 2016 im Caritas-Kurhaus Bad Bocklet und der Weihnachtsfreizeit vom 21. Dezember 2016 bis 4. Januar 2017 im Caritas-Kurhaus in Bad Bocklet.
Freiwillige sind hoch zufrieden
Freiwillige, die ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) über einen katholischen Träger ableisten, sind mit diesem Dienst in hohem Maße zufrieden. Dies hat die jährliche Befragung der Freiwilligen im katholischen Bereich festgestellt. Im Erzbistum Bamberg liegen die Zustimmungswerte sogar oft über dem Bundesdurchschnitt. Einzelne FSJ- und BFD-Plätze für den Jahrgang 2016/2017 sind noch zu besetzen.
Bestellen
Broschüre erklärt das Pflegestärkungsgesetz II
Mit dem Pflegestärkungsgesetz II (PSG II) hat der Gesetzgeber die gesetzliche Pflegeversicherung reformiert; die neuen Regelungen treten zum 1. Januar 2017 in Kraft wird. Auf die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen kommen damit Änderungen zu, die Fragen aufwerfen. Antwort gibt eine Broschüre, die der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg e.V. jetzt herausgegeben hat.
Projekte
Team Caritas läuft wieder
Benefizaktion beim Weltkulturerbelauf 2017 sucht Unterstützer
Beim Bamberger Weltkulturerbelauf 2017 wird erneut ein Team der Caritas an den Start gehen. Und wieder wird es unter dem Motto „Wir wollen an den Nöten der Menschen nicht vorbei laufen“ Spenden sammeln. Der Erlös soll zum einen erholungsbedürftigen Kindern, zum anderen minderjährigen Flüchtlingen zugutekommen. An Sponsoren und Einzelspender richtet das Team Caritas die Bitte, seine Laufleistung mit einer Spende zu honorieren. Erzbischof Dr. Ludwig Schick hat die Schirmherrschaft für die Aktion übernommen.
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